Von der bundesweiten SDAJ-Homepage:

Am 20. Oktober tauchte Pegida zum ersten Mal in Dresden auf. Am 26. Oktober demonstrierten in Köln ungefähr 4.000 Faschisten unter der Losung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa). Diese Aktion stand zwar nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit Pegida, allerdings gibt es Kontakte zwischen beiden Gruppierungen. Ob HoGeSa oder Pegida: beides muss vor dem Hintergrund einer wachsenden Islamfeindschaft und einer zunehmend aggressiveren Ablehnung, die Flüchtlingen entgegenschlägt, gesehen werden.
Doch wie konnte diese Bewegung, die sich in erster Linie nur in ihrer Ablehnung des sogenannten „Fremden“ einig ist, in so kurzer Zeit derart erfolgreich werden? In Zeiten einer schwachen Friedensbewegung und geringer Streikbereitschaft, also keiner außerparlamentarischen Bewegung, die den Herrschenden Angst macht, schafft es Pegida, Tausende Unzufriedene zu sammeln und zu mobilisieren. Weiterlesen »

Demo-AnfangAm 06.12.14 gab es in Köln eine große, bundesweite Demonstration linker Verbände, die sich gegen die Innenministerkonferenz richtete, die am darauffolgenden Wochenende in Köln stattfinden soll.
Das Motto der Veranstaltung war „No IMK – Grenzen überwinden – PKK Verbot aufheben“
Die beiden Schwerpunkte waren gut gewählt und trafen den Nerv vieler Menschen.
Besonders die Widersprüche in der doppelzüngigen Politik des deutschen Staates lassen sich sehr leicht und anschaulich darstellen. Die aggressive Außenpolitik, mit der Abschottung durch Mauern, Zäune, bewaffnete Truppen und Patrouillen kostet jedes Jahr tausende Menschen das Leben. Sei es an den Meeresgrenzen oder an den Landgrenzen, die Grenzen werden so dicht wie möglich gemacht um die Geflüchteten draußen zu halten. Weiterlesen »

DSC_0099Am letzten Samstag fand in  Remagen, wie auch schon in den Jahren zuvor, ein Trauermarsch von Neonazis statt, die den deutschen Toten in den alliierten Kriegsgefangenenlagern nach der Befreiung gedenken wollten.

Die Nazis behaupten, das statt der offiziellen Zahlen von 5.000 bis 10.000 deutsche Kriegsgefangene durch Krankheit, systematisch über eine Millionen Menschen in den Rheinwiesenlagern umgebracht worden wären.
Diesem Geschichtsrevisionismus stellten sich dieses Jahr auch wieder mehrere Aktionen und Gruppen entgegen. Viele dieser Gruppen reisten von außerhalb an, auch die SDAJ Köln war dabei. Gemeinsam mit ca. 500 anderen Antifaschisten begann die Demonstration vom Hauptbahnhof aus und führte vorbei an dem jüdischen Friedhof, an dem eine Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten wurde. Danach ging es weiter zu Fachhochschule, die ganz in der Nähe des Zielpunkts des Nazimarschs war. Jenes Ziel war die sogenannte schwarze Madonna, die von einem Mitglied der NSDAP, Adolf Wamper, entworfen wurde. Weiterlesen »

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11. September

Heute jährt sich erneut das schreckliche Ereignis der Anschläge auf das World Trade Center am 11.09.2001. So gut wie jeder Mensch erinnert sich noch an seinen/ihren Aufenthaltsort, als diese von den Vorgängen in New York erfahren hat. Die Medien werden sicherlich wie jedes Jahr sehr ausführlich über diesen historischen Tag und die Bedeutung für die darauffolgenden Jahren berichten. Den sogenannten „Krieg gegen den Terror“, den Krieg in Afghanistan, welcher in Berlin nicht als solcher gewertet wird, der Krieg im Irak, welcher u.a. durch die Anschläge legitimiert wird.

Da war doch was: Der Putsch in Chile 1973
Worüber jedoch nicht berichtet wird, ist der Putsch in Chile, welcher sich ebenfalls heute jährt. Auch nicht über die Bedeutung des Tages innerhalb Chiles, Lateinamerikas sowie des Kalten Krieges im Allgemeinen. Am 11.09.1973 wurde die von der chilenischen Bevölkerung demokratisch gewählte und sozialistische Regierung Salvador Allendes gestürzt. Angeführt von General Augusto Pinochet und logistisch, finanziell sowie politisch unterstützt durch die Regierung der USA. Die Unterstützung der rechten Elemente innerhalb des Militärs sowie der Opposition während wie nach dem Putsch ging jedoch schon eine langjährige Phase der Destabilisierung voraus.
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10542977_383667345119984_7909302921838201232_nAm 23. August unterstützte die SDAJ Köln den Akionstag „Untragbar“ der ver.di Jugend Köln, die zentral auf dem Domplatz stattfand. Mit dieser Veranstaltung wurden auf die sehr schlechten Arbeitsverhältnisse aufmerksam gemacht, welche in den Produktionsländern herrschen. In genau den Länder wo zahlreiche, auch deutsche Unternehmen wie Metro, C&A, P&C, KIK, ect, ihre Waren produzieren lassen.
Die ver.di Jugend hatte mehrere Nähmaschinen auf dem Platz verteilt, an den „Näher_Innen“ saßen, welche durch einen „Vorarbeiter“ per Megaphon symbolisch gebrüllt wurden, um die unmenschlichen Arbeitsbedingungen nachzustellen. Zwischendurch wurden Sprechblasen hochgehalten auf denen u.a. zu lesen war „Ich arbeite für Primark“, „Ich arbeite für KIK“ etc.
Viele Menschen blieben neugierig stehen und griffen zum Infomaterial oder zu den Flugblättern die verteilt wurden. Dort kam entwickelten sich Gespräche mit vielen interessierten Passanten sowie Touristen, welche alle ein durchweg positives Feedback gaben.
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10443201_783220921708945_3445585206003816921_oAm Freitag, den 18.07.2014, haben sich auch in Köln auf dem Roncalliplatz tausende Menschen versammelt, um gemeinsam unter dem Motto „Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ für Frieden zwischen Israel und Palästina zu demonstrieren. Veranstalterin waren Die Linke.SDS und die palästinensische Gemeinde in Köln. Diese sowie weitere politische Gruppen, unter anderem die Linkspartei und DIDF, forderten in einigen Redebeiträgen die sofortige Einstellung der militärischen Aktionen der israelischen Regierung gegen die Bevölkerung in Gaza und die Anerkennung des palästinensischen Staates vor allem durch die Europäische Union – jedoch problematisierten sie auch den öffentlichen Diskurs zwischen Kriegsgegnern und die Diffamierungsversuche von Kriegsbefürwortern. Weiterlesen »

Die USA; aber auch die EU, die die verbrecherischen Aktivitäten Israels ermutigen, indem sie volle Unterstützung leisten und die Täter mit den Opfern gleichsetzen sowie auch verschiedenen Wegen ihre politischen, finanziellen und militärischen Beziehungen mit Israel ausbauen und gemeinsame Militärübungen mit den israelischen Streitkräften durchführen, tragen große Verantwortung für die Fortsetzung des Verbrechens am palästinensischen Volk und seiner Jugend. Weiterlesen »

sdaj-ajp2014-kopiervorlage-zwei-Seite001-723x1024Von der bundeweiten SDAJ Homepage:

Kaum stellt ihr Forderungen auf, wird euch KollegInnen im öffentlichen Dienst gesagt: Die Kassen seien leer und eure Forderungen nicht machbar. Aus dieser Sachzwang-Argumentation folgen seit Jahren Reallohnverluste für euch als Beschäftigte. Das kann nicht angehen! Ein Staat, der Banken mit Milliardenpaketen rettet hat keine leeren Kassen: Er gibt das Geld nur woanders aus.Vor diesem Hintergrund erklären wir uns solidarisch mit euch und unterstützen eure Forderungen. Sowohl eine prozentuale Steigerung um 3,5% als auch der von euch geforderte Festbetrag sind mehr als angemessen! Weiterlesen »

+ VERANSTALTUNGSHINWEIS +

Einladung zum Reisebericht – 2 Brigadistinnen erzählen…

Ort: Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen

Datum / Zeit: 29.11.2013, 19.00 Uhr

 

Cubas-Antwort-auf-den-Imperialismus_Daniel

 

Unser Cuba-Soliprojekt hat nun so langsam seinen Abschluss gefunden und unsere BrigadistInnen sind gesund und munter wieder gelandet.
Wir wollen uns und euch nun die Möglichkeit geben, sie zu löchern, um Antworten aus erster Hand zu bekommen. Drei Wochen waren die zwei Brigaden jeweils auf Cuba, dort haben sie den Aufbau eines „Zentrum zur Bildung revolutionärer Werte“ an der naturwissenschaftlichen Fakultät (CUJAE) der Universität Havanna unterstützt, Diskussionsveranstaltungen angeboten, Cuba erlebt und als Erinnerung vier Wandgemälde angebracht.
Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie es mit dem Gesundheitssystem oder der Bildung für alle funktionieren kann, wie Zusammenleben auf Cuba funktioniert, wer die Cuban 5 sind oder wie es denn um die Reformen auf Cuba steht,  dann bist du an diesem Abend gut aufgehoben!
Nach den Erfahrungsberichten und dem Klären von Fragen, wollen wir den Abend mit leckeren Coktails gemeinsam ausklingen lassen.

Als Einstimmung empfehlen wir das Cuba-Brigadentagebuch mit vielen spannenden Berichten und Eindrücken:

http://www.sdaj-netz.de/cuba/brigadentagebuch

 

2„Feigling“ (Quelle: dewereldmorgen.be)

Dass das Ford-Werk in Genk Ende 2014 geschlossen werden soll, ist nun mittlerweile keine Neuigkeit mehr. Ebenso wenig, dass das die Vernichtung von 10.000 Jobs bedeutet. Dass die Kollegen und Kolleginnen in Genk den Arbeitskampf aufgenommen haben und entschlossen gegen die Schließung des Werks protestieren, auch nicht. Neu sind die Strafbefehle, die nun zu Hause auf den Tischen von 13 KollegInnen liegen: Wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und schwerer Körperverletzung. Die Strafbefehle sehen sowohl Geldstrafen, als auch eine Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung vor. Wie es dazu kam?

Am 7. November 2012 reisten 200 Genker KollegInnen von Ford zu einer Konferenz der europäischen Geschäftsleitung und Betriebsräte von Ford nach Köln, um gegen die Schließung ihres Werks in Genk zu demonstrieren. Nach kurzer Zeit befanden sie sich in einer Repressionswelle von Polizeikesseln und Festnahmen. Diese ziehen nun Folgen nach sich. Die KollegInnen haben Widerspruch gegen die Strafbefehle eingereicht – es erwarten uns also einige brisante gerichtliche Prozesse in den nächsten Monaten.

Wir verurteilen die Kriminalisierung des Arbeitskampfes der Ford-KollegInnen, die sich mit recht für die Erhaltung ihres Arbeitsplatzes einsetzen!

Daher solidarisieren wir uns mit dem Solidaritäts-Kreis „7. November“ (http://solikreis07nov.wordpress.com/) mit folgender Erklärung:

Die SDAJ Köln solidarisiert sich mit den kämpfenden Beschäftigten bei Ford! Wir unterstützen Euren Arbeitskampf und möchten Euch ermutigen, ihn weiterhin entschlossen fortzuführen, denn er ist, entgegen anderer Behauptungen, definitiv legitim. Euer Besuch hier in Köln war wichtig, auch, aber nicht nur für die Beschäftigten bei FORD in Köln. Die polizeilichen Repressionen, denen Ihr an diesem Tag ausgesetzt wart, sind in keiner Weise zu akzeptieren, ebenso wenig wie die darauf folgende strafrechtliche Verfolgung.

Auch wir fordern die Kölner Staatsanwaltschaft auf, die Strafbefehle gegen die KollegInnen mit sofortiger Wirkung einzustellen!

Keine Kriminalisierung von Arbeitskämpfen!

Ihr seid nicht alleine in Eurem Kampf, wir stehen an Eurer Seite – in Köln, wie auch in Genk.

SDAJ Köln