800px-logo_gdl-svgIn den sozialen Netzwerken und der Presse liest man derzeit viel über die Streikankündigungen der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) für das Wochenende vom 18. Bis zum 20. Oktober. Gestreikt werden soll bundesweit – und das auch noch ausgerechnet zur Ferienreisezeit. Viele Menschen, die davon betroffen sind, reagieren genervt und verurteilen das Vorgehen der GdL, weil sie vom Streik beeinträchtigt werden – sei es der Weg zur Arbeit, die Urlaubsanreise oder die Fahrt zu einem Fußballspiel. Läuft die GdL tatsächlich „Amok“, wie die Konzernspitze der Deutschen Bahn den Medien mitteilte? Weiterlesen »

fight-europeVom 13. bis zum 26. Oktober finden ein weiteres Mal verstärkte Polizeikontrollen an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnknotenpunkten statt. Gesucht wird nach Geflüchteten, die sich in Europa als Asylbewerber aufhalten und ohne Pass unterwegs sind. Das besondere bei dieser Aktion ist, dass sie EU weit mit Einbeziehung der EU-Grenztruppen FRONTEX stattfinden soll.
In diesen 14 Tagen wird in Deutschland die Bundespolizei nach einem offiziell geleugnetem, aber in der Realität kaum zu verkennenden, rassistischen Profil Menschen, die nicht unverdächtig, hellhäutig, mitteleuropäisch aussehen, kontrollieren.

Diese Aktion gegen sogenannte „Unerwünschte“ richtet sich vor allem gegen innereuropäische Flüchtlinge, die es trotz massiver Grenzanlagen und dem immer größer werdenden Etat der EU-Grenztruppen FRONTEX nach Europa geschafft haben.
Sei es an Grenzanlagen der europäischen Landgrenzen oder auf dem Mittelmeer, jedes Jahr verenden ungezählte Menschen am Rand von Europa bei dem Versuch in das weltoffene, friedliche und vor Reichtum strotzende Europa zu gelangen. Wie aber passt das Bild von Europa als Wiege der Demokratie und als Leuchtturm der moralischen Werte zusammen mit den martialischen Außengrenzen, desaströsen Unterkünften, rassistischer Verfolgung von Behörden und Bevölkerungsteilen und mit völliger Rechtlosigkeit der Geflüchtet. Der Widerspruch zwischen dem Bild, welches die EU von sich selbst malt, und der objektiven Realität wird hier mehr als deutlich. Weiterlesen »

2 VersuchAm 13.09. trafen sich Funktionäre der AfD zu einem Kölner Kreisparteitag in Rodenkirchen. Der Parteitag sollte in dem Saal eines Tennis und Hockeyclubs stattfinden welcher in einem kleinen Wäldchen nicht nur schön ruhig, sondern auch schön abgelegen ist.

So schön ruhig wie man sich das vorgestellt hatte lief der Parteitag dann aber leider doch nicht an. Das Bündnis „Kein Veedel für Rassismus“ hatte Wind von dem Parteitag bekommen und zu einer spontanen Gegendemo aufgerufen. 60 Antifaschistinnen und Antifaschisten hatten sich zusammengefunden um es nicht einfach so hinzunehmen, dass die AfD im bürgerlichen Gewand ungehindert ihre homophope, rassistische Elitenpolitik ausleben kann. Weiterlesen »

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11. September

Heute jährt sich erneut das schreckliche Ereignis der Anschläge auf das World Trade Center am 11.09.2001. So gut wie jeder Mensch erinnert sich noch an seinen/ihren Aufenthaltsort, als diese von den Vorgängen in New York erfahren hat. Die Medien werden sicherlich wie jedes Jahr sehr ausführlich über diesen historischen Tag und die Bedeutung für die darauffolgenden Jahren berichten. Den sogenannten „Krieg gegen den Terror“, den Krieg in Afghanistan, welcher in Berlin nicht als solcher gewertet wird, der Krieg im Irak, welcher u.a. durch die Anschläge legitimiert wird.

Da war doch was: Der Putsch in Chile 1973
Worüber jedoch nicht berichtet wird, ist der Putsch in Chile, welcher sich ebenfalls heute jährt. Auch nicht über die Bedeutung des Tages innerhalb Chiles, Lateinamerikas sowie des Kalten Krieges im Allgemeinen. Am 11.09.1973 wurde die von der chilenischen Bevölkerung demokratisch gewählte und sozialistische Regierung Salvador Allendes gestürzt. Angeführt von General Augusto Pinochet und logistisch, finanziell sowie politisch unterstützt durch die Regierung der USA. Die Unterstützung der rechten Elemente innerhalb des Militärs sowie der Opposition während wie nach dem Putsch ging jedoch schon eine langjährige Phase der Destabilisierung voraus.
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10542977_383667345119984_7909302921838201232_nAm 23. August unterstützte die SDAJ Köln den Akionstag „Untragbar“ der ver.di Jugend Köln, die zentral auf dem Domplatz stattfand. Mit dieser Veranstaltung wurden auf die sehr schlechten Arbeitsverhältnisse aufmerksam gemacht, welche in den Produktionsländern herrschen. In genau den Länder wo zahlreiche, auch deutsche Unternehmen wie Metro, C&A, P&C, KIK, ect, ihre Waren produzieren lassen.
Die ver.di Jugend hatte mehrere Nähmaschinen auf dem Platz verteilt, an den „Näher_Innen“ saßen, welche durch einen „Vorarbeiter“ per Megaphon symbolisch gebrüllt wurden, um die unmenschlichen Arbeitsbedingungen nachzustellen. Zwischendurch wurden Sprechblasen hochgehalten auf denen u.a. zu lesen war „Ich arbeite für Primark“, „Ich arbeite für KIK“ etc.
Viele Menschen blieben neugierig stehen und griffen zum Infomaterial oder zu den Flugblättern die verteilt wurden. Dort kam entwickelten sich Gespräche mit vielen interessierten Passanten sowie Touristen, welche alle ein durchweg positives Feedback gaben.
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10443201_783220921708945_3445585206003816921_oAm Freitag, den 18.07.2014, haben sich auch in Köln auf dem Roncalliplatz tausende Menschen versammelt, um gemeinsam unter dem Motto „Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ für Frieden zwischen Israel und Palästina zu demonstrieren. Veranstalterin waren Die Linke.SDS und die palästinensische Gemeinde in Köln. Diese sowie weitere politische Gruppen, unter anderem die Linkspartei und DIDF, forderten in einigen Redebeiträgen die sofortige Einstellung der militärischen Aktionen der israelischen Regierung gegen die Bevölkerung in Gaza und die Anerkennung des palästinensischen Staates vor allem durch die Europäische Union – jedoch problematisierten sie auch den öffentlichen Diskurs zwischen Kriegsgegnern und die Diffamierungsversuche von Kriegsbefürwortern. Weiterlesen »

IMG_2049Vor zwei Tagen, am Tag der Arbeit, gingen in Köln erneut zehntausend Menschen auf die Straße, um für ein menschenwürdiges Leben zu demonstrieren.

Wir liefen gemeinsam mit der DIDF-Jugend-Köln auf der 1. Mai Demo des DGB durch die Innenstadt, um lautstark für ein menschenwürdiges Leben zu demonstrieren.

Dazu zählt ein u.a. auch ein besseres Bildungssystem, welches die Möglichkeiten der Jugend nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern oder ihrer ethnischen/religiösen Zugehörig macht.

Dazu gehört auch, dass imperialistische und kriegerische Akte endlich der Vergangenheit angehören. D.h. kein Krieg um neue Märkte in der Ukraine. Weiterlesen »

sdaj-ajp2014-kopiervorlage-zwei-Seite001-723x1024Von der bundeweiten SDAJ Homepage:

Kaum stellt ihr Forderungen auf, wird euch KollegInnen im öffentlichen Dienst gesagt: Die Kassen seien leer und eure Forderungen nicht machbar. Aus dieser Sachzwang-Argumentation folgen seit Jahren Reallohnverluste für euch als Beschäftigte. Das kann nicht angehen! Ein Staat, der Banken mit Milliardenpaketen rettet hat keine leeren Kassen: Er gibt das Geld nur woanders aus.Vor diesem Hintergrund erklären wir uns solidarisch mit euch und unterstützen eure Forderungen. Sowohl eine prozentuale Steigerung um 3,5% als auch der von euch geforderte Festbetrag sind mehr als angemessen! Weiterlesen »

Rabbi rät Juden zum Verlassen von Kiew:

„Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen“, zitierte ihn [den Rabbi] die israelische Zeitung „Haaretz“. Auch die israelische Botschaft in Kiew habe Juden gewarnt, vorerst ihre Häuser nicht zu verlassen. […] In den vergangenen Wochen waren Juden wiederholt auf offener Straße von Unbekannten verprügelt worden.“ Quelle: tagesschau.de Weiterlesen »

Am 29.01. fand in Köln die Bezirksdelegiertenkonferenz (BDK) der SchülerInnen Kölns statt.

Wir als SDAJ Köln waren ebenfalls mit einem Stand und einem kurzem Grußwort dabei. Es wurde respektvoll miteinander diskutiert, sich ausgetauscht und letzten Endes demokratisch gewählt. Darüber hinaus wurden Workshops u.a. zu Themen wie „G8“ veranstaltet. Der „G8“ Workshop legt nach wie vor dar, dass das Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe für die SchülerInnen nicht vom Tisch ist. Vorgetragen wurde das ganze u.a. aus verschiedenen Blickwinkel der beteiligten Parteien, wie z.B. zukünftige Arbeitgeber/Wirtschaft, der Eltern, Lehrer und zu guter letzt aus der Sicht der Schüler, mit dem Resultat, dass nur die Wirtschaft einen Grund zum Festhalten an G8 hat. Weiterlesen »