Randale in Köln – Startschuss für ein Jahr rechter Gewalt

Die Teilnehmer der HoGeSa Pforzheim zeigen in Köln den Hitler-Gruß. Foto: dpa

Die Bilder des letzten Oktobers haben wahrscheinlichdie meisten noch vor Augen. Es war der größte Aufmarsch rechtsradikaler seit langer Zeit. Über 5000, nicht nur gewaltbereite, sondern auch tatsächliche gewalttätige Neonazis stürmten Bier trinkend und hitlergrüßend durch das Bahnhofsviertel [1]. Das auserkorene Ziel gegen Salafisten zu demonstrieren und gegen die Islamisierung der Gesellschaft vorzugehen, wurde prompt über den Haufen geworfen. Weiterlesen »

Quelle: taz.de

Anfang Mai gibt es für politisch aktive Linke immer viel zu tun. Zwischen der traditionellen 1. Mai Demonstration und der Feier zum Tag der Befreiung liegt gerade mal eine Woche. Aber auch in dieser Woche liegt ein Datum, dass man nicht vergessen darf.

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Odessa editWir, die SDAJ Köln, haben am 25.04.15 die Dokumentation „Lauffeuer“ von Ulrich Heyden und dem leftvision Team gezeigt. Eine Woche vor dem ersten Jahrestag des Brandangriffs auf das Gewerkschaftshaus in Odessa wollten wir über das Thema informieren und diskutieren.

Mit knapp 20 Leute schauten wir uns den Film im LC 36 an und nutzen diesen im Anschluss als Anstoß für eine Diskussion über den Ukrainekrieg.

 

Was zeigt der Film? 

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„Der Internationale Tag gegen Rassismus findet am 21. März statt, weil an diesem Tag im Jahr 1960 das Massaker von Sharpeville (Südafrika) verübt wurde. “ © picture-alliance/United Archives/TopFoto

Seinen historischen Ursprung verdankt der Antirassismustag (ART) einer gewaltsam aufgelösten Demonstration in Südafrika während der Apartheid. Zur Zeiten der Apartheid sah sich die schwarze Bevölkerung Südafrikas mit vielerlei gesetzlicher Diskriminierung konfrontiert. Dazu gehörten auch die sogenannten Passgesetze: Jene sahen nämlich vor, dass der schwarze Teil der Südafrikaner*innen nur in extra für sie vorgesehenen Gebieten außerhalb der Innenstädte leben durten, die sogenannten Townships. Da die südafrikanische Wirtschaft jedoch auf die billigen Arbeitskräfte angewiesen war, durften sich die Schwarzen mit einem Pass, welcher einer Genehmigung gleichkam, in den jeweiligen „weißen“ Gebieten, jedoch nur während ihrer Arbeitszeit, aufhalten. Weiterlesen »

Pegida? – Der Wolf im Schafspelz!

PEGIDA, Kurzform für Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, nannten sich Ende Oktober einige wenige Menschen in Dresden, die ihren Unmut auf die Straße trugen und sich als Grund für die zahlreichen Probleme die sie sahen, eine zu befürchtende Übernahme des Abendlandes durch Islamisten aussuchten.
Schnell sprangen viele auf den Zug auf und schlossen sich der bürgerlich daherkommenden Bewegung an. Mittlerweile ist klar, dass der harte Kern des Organisatorenteams starke Kontakte zu rechtspopulistischen Parteien wie der AfD (1) bis hin zu verbotenen, rechtsextremen Kameradschaftsverbänden (2).
Auch in anderen Städten wurden X-gidas gegründet, deren Organisatoren größtenteils bekannte Funktionäre des rechten Spektrums waren. Weiterlesen »

Von der bundesweiten SDAJ-Homepage:

Am 20. Oktober tauchte Pegida zum ersten Mal in Dresden auf. Am 26. Oktober demonstrierten in Köln ungefähr 4.000 Faschisten unter der Losung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa). Diese Aktion stand zwar nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit Pegida, allerdings gibt es Kontakte zwischen beiden Gruppierungen. Ob HoGeSa oder Pegida: beides muss vor dem Hintergrund einer wachsenden Islamfeindschaft und einer zunehmend aggressiveren Ablehnung, die Flüchtlingen entgegenschlägt, gesehen werden.
Doch wie konnte diese Bewegung, die sich in erster Linie nur in ihrer Ablehnung des sogenannten „Fremden“ einig ist, in so kurzer Zeit derart erfolgreich werden? In Zeiten einer schwachen Friedensbewegung und geringer Streikbereitschaft, also keiner außerparlamentarischen Bewegung, die den Herrschenden Angst macht, schafft es Pegida, Tausende Unzufriedene zu sammeln und zu mobilisieren. Weiterlesen »

DSC_0099Am letzten Samstag fand in  Remagen, wie auch schon in den Jahren zuvor, ein Trauermarsch von Neonazis statt, die den deutschen Toten in den alliierten Kriegsgefangenenlagern nach der Befreiung gedenken wollten.

Die Nazis behaupten, das statt der offiziellen Zahlen von 5.000 bis 10.000 deutsche Kriegsgefangene durch Krankheit, systematisch über eine Millionen Menschen in den Rheinwiesenlagern umgebracht worden wären.
Diesem Geschichtsrevisionismus stellten sich dieses Jahr auch wieder mehrere Aktionen und Gruppen entgegen. Viele dieser Gruppen reisten von außerhalb an, auch die SDAJ Köln war dabei. Gemeinsam mit ca. 500 anderen Antifaschisten begann die Demonstration vom Hauptbahnhof aus und führte vorbei an dem jüdischen Friedhof, an dem eine Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten wurde. Danach ging es weiter zu Fachhochschule, die ganz in der Nähe des Zielpunkts des Nazimarschs war. Jenes Ziel war die sogenannte schwarze Madonna, die von einem Mitglied der NSDAP, Adolf Wamper, entworfen wurde. Weiterlesen »

homeKöln wollte sich wehren und hat dies auch getan. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche haben sich am vergangenem Sonntag in der Kölner Innenstadt zusammengefunden, um eine Antwort auf die wachsende rechte Bewegung in Deutschland zu geben und diese Antwort war klar antifaschistisch. „Köln bleib tolerant“ oder „Kein Platz für Rassisten“ war auf vielen der mitgebrachten Schilder und Transparenten zu lesen. Die bunt gemischte und zu jeder Zeit friedlich verlaufende Demonstration war lautstark in der gut gefüllten Innenstadt unterwegs und skandalisierte die rechte Gewalt der sogenannten „HoGeSa“, welche eine Woche zuvor für Weiterlesen »

gegennazis

Am 02.11.2014 um 13:00 Uhr wird am Rudolfplatz in Köln eine Demo gegen Neonazis, rechte Hooligans und Rassismus stattfinden. Alle antirassistischen und antifaschistischen Organisationen, Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich gemeinsam gegen die gewalttätige Machtdemonstration der sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ vom 26.10.2014 zu positionieren. Weiterlesen »

Hooligans gegen Salafisten  randalieren in Köln

4000 “Hooligans gegen Salafisten” versammelten sich gestern am Breslauer Platz, in Köln, um angeblich gegen Salafismus zu demonstrieren.
Salafisten war allerdings nur deren Wort für Migranten, mit oder ohne islamischen Glauben.
Dies zeigte sich an den Gesprächen der Hooligans auf der Facebookseite der “Hoolligans gegen Salafisten” sowie auch an den Demorufen der rechten Demonstranten.
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