Hooligans gegen Salafisten  randalieren in Köln

4000 “Hooligans gegen Salafisten” versammelten sich gestern am Breslauer Platz, in Köln, um angeblich gegen Salafismus zu demonstrieren.
Salafisten war allerdings nur deren Wort für Migranten, mit oder ohne islamischen Glauben.
Dies zeigte sich an den Gesprächen der Hooligans auf der Facebookseite der “Hoolligans gegen Salafisten” sowie auch an den Demorufen der rechten Demonstranten.
„Pro NWR“ meldete die Veranstaltung an

Die zunächst als Kundgebung angeschlagene Versammlung wurde von einem Mitglied der Partei “Pro NRW” angemeldet. Faschistische Parteien wie die “Partei die Rechte” hatten im Vorfeld zu dieser Veranstaltung mobilisiert. Unter den Anwesenden befand sich auch der bekannte rechte Schläger und “Partei die Rechte”-Mitglied Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt.
Rund 5000 Hooligans hatten per Facebook ihre Teilnahme an der Demonstration bekannt gegeben. Dass die Polizei trotz dieser Menge an gewaltbereiten rechten Hooligans nur 1000 Polizisten im Einsatz hatte ist unverständlich, denn selbst wenn man normalerweise bei vielen der Teilnahmebekundungen nicht von einer realen Teilnahme ausgeht, ist dies eine klare Unterbesetzung der Polizei.
Wieso man 4000 gewaltbereite, rechte und zum Teil stark alkoholisierte Hooligans ohne Taschenkontrolle laufen lässt verstehen wir ebenfalls nicht.

Für uns war dies ein klares Zeichen wie wenig die Gefahr von Rechts ernst genommen wird.
Es war mehrere Male möglich das einzelne Faschisten die Gegenkundgebung belästigen konnten und die Teilnehmer abfotografierten. Größere Gruppen der Hooligans griffen die Demonstration an, jagten Antifaschisten durch die Stadt, griffen Journalisten und Fotografen an und beschädigten Restaurants.
Die ca. 1000 Gegendemonstranten, die sich gemeinsam gegen die Faschisten und ihre Mitläufer stellten, haben trotz dieser erschwerten Bedingungen eine Gegenkundgebung mit Grußworten, Reden und musikalische Untermalung, wie zum Beispiel von der kölschen Band Brings, durchgeführt.