1. Mai in Köln

Gepostet am 2. Mai 2014 Aktuelles

IMG_2049Vor zwei Tagen, am Tag der Arbeit, gingen in Köln erneut zehntausend Menschen auf die Straße, um für ein menschenwürdiges Leben zu demonstrieren.

Wir liefen gemeinsam mit der DIDF-Jugend-Köln auf der 1. Mai Demo des DGB durch die Innenstadt, um lautstark für ein menschenwürdiges Leben zu demonstrieren.

Dazu zählt ein u.a. auch ein besseres Bildungssystem, welches die Möglichkeiten der Jugend nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern oder ihrer ethnischen/religiösen Zugehörig macht.

Dazu gehört auch, dass imperialistische und kriegerische Akte endlich der Vergangenheit angehören. D.h. kein Krieg um neue Märkte in der Ukraine.

Zu einem menschenwürdigen Leben gehört auch ein Mindestlohn, der deutlich höher als der von der großen Koalition (8,50 €) durchgesetzte ist. Für uns gehört es auch dazu, das keine Arbeitsbereiche (wie z.B. die der ZeitungszustellerInnen) oder gar die komplette Arbeiterjugend und/oder Langzeitarbeitslose kategorisch vom Mindestlohn ausgeschlossen werden. Denn unter 18-Jährige, Auszubildende und PraktikantenInnen sollen laut dem Plan IMG_2038von Schwarz-Rot nach wie vor nicht vom Mindestlohn profitieren und Langzeitarbeitslosen dürfen die „Chefs […] sechs Monate lang weniger zahlen als 8,50 Euro in der Stunde.“

Das ein Mindestlohn von 8,50€, auch wenn dieser flächendeckend wäre, noch lange nicht ausreicht, ist dem Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske nicht verborgen geblieben und „bekräftigte […] die Forderung nach einer baldigen Anhebung des Mindestlohns von 8,50 Euro auf zehn Euro pro Stunde.“

Während der Demonstration sowie der Kundgebung waren antifaschistische und antimilitaristische Banner präsent. Der Vorsitzende der  IG Metall, Detlef Wetzel, sprach zum Beispiel ausgiebig über den Rechtspopulismus in Europa.