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Gemeinsam mit Genoss*innen aus Solingen und Düsseldorf haben wir heute an der Streikdemo teilgenommen und ordentlich geflyert.

Heute kamen mehrere tausend Menschen aus dem ganzen Rheinland nach Köln, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Sie demonstrierten nicht nur, sondern legten die Arbeit nieder. In Köln ist dies vor allem dadurch aufgefallen, dass keine Busse und Bahnen fuhren und viele Mülleimer nicht geleert wurden.
Der Streik ist gerechtfertigt, denn die Menschen, die diese wichtige Arbeit leisten, werden nicht dementsprechend bezahlt. Seit Jahren dürfen sich die Menschen, die unseren Alltag am Laufen halten, anhören, dass für sie kein Geld da ist.
Ihre Forderungen nach einer zufriedenstellenden Lohnerhöhung und für bessere Arbeitsverhältnisse wurden von Verantwortlichen als ‪#‎überzogen‬, ‪#‎dreist‬ und ‪#‎unerhört‬ bezeichnet.
Für uns gilt es sich mit dem Streik zu solidarisieren und klar herauszustellen, dass solche Arbeitskämpfe für uns alle wichtig sind. Deshalb waren auch wir heute vor Ort und haben unsere Solidaritätserklärungen an die Kolleg*innen der ver.di und ver.di Jugend Köln gemeinsamen mit Genoss*innen der SDAJ Düsseldorf und der SDAJ Solingen verteilt.
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Rede Ostermarsch 2016 in Düsseldorf

Gepostet am 15. April 2016 Allgemein

Vor ca. 100 Menschen haben wir auf der Kundgebung in Köln vor der gemeinsam Abreise nach Düsseldorf zum Ostermarsch eine Rede gehalten, welche hier nachlesbar ist:

Liebe Kölnerinnen und Kölner,
Liebe Jugendliche,

„Krisenherde löschst du nicht mit abwarten und Teetrinken“, „Wahre Stärke findest Du nicht zwischen zwei Hanteln“, oder „Wir kämpfen auch dafür, dass Du gegen uns sein kannst“ sowie seit neustem „Gegen virtuellen Terror hilft kein Dislike-Button“. Mit solchen und anderen Parolen hat die Bundeswehr unter dem Titel „Mach was wirklich zählt“ vor Kurzem ihre Werbeoffensive gestartet. Daran wird eins deutlich: Das deutsche Militär hat ein Nachwuchsproblem. Durch die Abschaffung der Wehrpflicht sind die Nachwuchszahlen der Streitkräfte gesunken. Verständlich – denn viele Jugendlichen haben eben kein Interesse daran, einen Job auszuüben, dessen Inhalt darin besteht andere Menschen zu töten, oder bei einem Auslandseinsatz selbst getötet zu werden.

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Facebook Veranstaltung

12273820_10153806613424571_3845698564041844591_o Der 2001 von den USA ausgerufene und von anderen NATO-Staaten unterstützte völkerrechtswidrige globale „Krieg gegen den Terror“, die Invasionen in Afghanistan und dem Irak und die Intervention in Libyen haben neben anderen Ursachen zu einer breiten Destabilisierung und Verarmung der Region geführt. In Syrien wird nun erneut versucht, mit Einflussnahme von außen und militärischem Eingreifen Demokratie und Menschenrechte herbeizubomben, den „IS“ zu bekämpfen und eigene Interessen zu sichern. Deutschland ist an diesem Krieg beteiligt: Die Türkei, eine der aggressivsten Kriegsparteien in dem Konflikt, ist Empfängerin von deutschen Rüstungsexporten und wird politisch von der Bundesregierung hofiert, um Geflüchtete von Deutschland fernzuhalten. Weiterlesen »

Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism   

Wie jedes Jahr am 8. März findet auch dieses Jahr der Weltfrauen*tag statt.Dieser Tag dient dem Widerstand gegen das Patriarchat, in dem Frauen* strukturell unterdrückt, ausgebeutet, belästigt, zwangsverheiratet, versklavt, verstümmelt und sogar ermordet werden.

12711156_1667874796812133_348581227282030567_o Weiterlesen »

Was dem Willkommen folgt 2

Information (English)                         Arabic (انقر)                Informationen(Deutsch)

„Was dem Willkommen folgt“ ist eine Veranstaltung bei der das Thema Geflüchtete aus möglichst vielen Perspektiven betrachtet werden soll. Eine erste, erfolgreiche Veranstaltung fand bereits im Oktober statt, eine zweite folgt im Januar. Auf der Informations- und Diskussionsveranstaltung erzählen politische Gruppen, aber auch Einzelpersonen, unter anderem über die Wohnungs- und Schulsituation für Geflüchtete in Köln. Auch betroffene Menschen werden aus erster Hand berichten.

12366123_787150951412514_3059031844607599096_oDas Thema Geflüchtete betrifft und bewegt viele Menschen. Damit wir gemeinsam etwas erreichen können, fordern wir euch auf, zu der Veranstaltung zu kommen, mit uns zu diskutieren und gemeinsam gegen Asylrechtsverschärfung, desaströse Unterbringung und rassistische Hetze aktiv werden!

Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Pro Asyl, AWO Verband Mittelrhein, Sozialistische Selbsthilfe Mülheim, DFG-VK, SDAJ, DKP, DIDF, Integrationsagenturen NRW, Schulplätze für alle, Kinderhilfe Mesopotamien, Die Linke Köln, TÜDAY

Wann: 14.01.16 um 19 Uhr

Wo: Alte Feuerwehrwache (Großes Forum)

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Die Anschläge in Paris

Gepostet am 15. November 2015 Allgemein

Die Anschläge in Paris

Wir sprechen allen Angehörigen der Opfer der grausamen Anschläge unser Mitgefühl aus12219550_773272922800317_5558147661155032415_n.

Nach aktuellen Angaben der Tagesschau sind zum Abend des 13.11.2015 in Paris mindestens 128 Menschen getötet worden, hunderte weitere sollen verletzt worden sein. Viele Menschen sind vor allem fassungslos und von Trauer erfüllt; wir möchten aber auch jetzt schon darauf aufmerksam machen, dass trotz aller emotionaler Unruhe vor allem eine nüchterne Analyse der Ereignisse vorgenommen werden muss, um zu verstehen, was gerade passiert. Weiterlesen »

Hogesa-Comeback? War wohl nix…

Gepostet am 25. Oktober 2015 Allgemein
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Vorabend-Demo

Die meisten Medien schreiben von über 10.000 Gegendemostrant*innen – das ist wohl unterschätzt. Sehr viele Menschen an unterschiedlichen Standorten in der Stadt Köln stellten sich heute, am 25. Oktober, den „Hooligans gegen Salafisten“ entgegen. Dabei waren viele
bürgerliche und linke Bündnisse an den Veranstaltungen beteiligt. Aber wie war’s denn eigentlich? Weiterlesen »

Randale in Köln – Startschuss für ein Jahr rechter Gewalt

Die Teilnehmer der HoGeSa Pforzheim zeigen in Köln den Hitler-Gruß. Foto: dpa

Die Bilder des letzten Oktobers haben wahrscheinlichdie meisten noch vor Augen. Es war der größte Aufmarsch rechtsradikaler seit langer Zeit. Über 5000, nicht nur gewaltbereite, sondern auch tatsächliche gewalttätige Neonazis stürmten Bier trinkend und hitlergrüßend durch das Bahnhofsviertel [1]. Das auserkorene Ziel gegen Salafisten zu demonstrieren und gegen die Islamisierung der Gesellschaft vorzugehen, wurde prompt über den Haufen geworfen. Weiterlesen »

Quelle: zeit.de

„Wir haben Angst“, so beschreibt ein junger, geflüchteter Mann aus Afghanistan die Situation der letzten Tage in Heidenau. Seit Freitagabend ist die Stadt in den Schlagzeilen, weil ein gewaltbereiter Mob gegen die Unterbringung von Geflüchteten in einem alten Baumarkt protestiert. Soweit erst mal nichts Neues, so hört man in letzter Zeit doch immer wieder von sogenannten wütenden Bürger*Innen, die sich als Sündenbock für ihre Probleme die Menschen ausgesucht haben, die in unser Land fliehen um Krieg, Hunger und Vertreibung zu entkommen. Weiterlesen »

Quelle: taz.de

Anfang Mai gibt es für politisch aktive Linke immer viel zu tun. Zwischen der traditionellen 1. Mai Demonstration und der Feier zum Tag der Befreiung liegt gerade mal eine Woche. Aber auch in dieser Woche liegt ein Datum, dass man nicht vergessen darf.

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